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FRAUEN, REVOLUTIONIERT DIE GASTRO!

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Die Zeit der grauen Eminenz ist vorbei

Sonntag, 24.09.21

Am Sonntag ist Bundestagswahl. Wenn ich in Deutschland wählen dürfte, würde ich Annalena Bearbock wählen!

Und weißt Du warum? Weil sie eine junge Frau ist. 

Das Wahlprogramm der Grünen finde ich auch nicht schlecht, aber es steht für mich an zweiter Stelle.

Überall ist von Veränderung und von Umbruch der Rede. Viele Menschen sehnen sich nach einem besseren Miteinander. Und ich bin der festen Überzeugung, dass sich in unserer Gesellschaft nur etwas verändern wird, wenn wir etwas grundlegend ändern. 

Albert Einstein sagte angeblich: 

“Wahnsinn ist, immer das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.” 

Die Zeit der grauen Eminenz neigt sich dem Ende zu 😉 Herzlichen Dank! 

In Skandinavien leben derzeit die glücklichsten Menschen der Welt. Dort sind junge Frauen an der Macht. Ich fest davon überzeugt, dass das kein Zufall ist. 

Wir Frauen sind rein biologisch mit dem – ich nenne es mal – Caring Gen ausgestattet:

  • wir haben ein Gespür für gesunde Ernährung
  • sorgen gerne dafür, dass es jeden Einzeln und 
  • uns mit einander gut geht.

Mit diesen Fähigkeiten ziehen wir seit je her unsere Kinder groß und führen die Familie. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass wir das Zeug haben, auch das gesellschaftliche Miteinander zu verbessern.

Liebe geht durch den Magen

Die Gastronomie ist prädestiniert, ein besseres Miteinander zu kreieren. Wie sehr haben wir genau das im Lockdown vermisst?  

Viele Menschen stellten fest, dass die Gastronomie sehr viel mehr ist als ‘nur’ ein Lieferant von Speisen & Getränke.  

Das Wort ‘Gastronomie’ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie: ‘die Verwaltung des Magens’. Die Franzosen machten daraus ‘die Kunst vom feinen Essen’.  

  • “Liebe geht durch den Magen” und 
  • “Du bist was Du isst” 

sind so Alltagssprüche, die die Bedeutung von guter Ernährung wieder spiegeln.

Essen schmeckt nicht nur gut, sondern tut uns auch gut, vor allem in guter Gesellschaft

Aber es ist einiges aus dem Ruder gelaufen in den letzten Jahren:

Wofür bitte brauchen wir unpersönliche Fressbuden, wo einfach nur gegessen wird – um welches Bedürfnis auch immer zu stillen. Wie konnte es zu viel, fett und billig kommen, wohlwissend dass es uns und unser Umfeld überhaupt nicht gut tut? 

Wie sehr lieben wir uns selbst, wenn wir uns wissentlich schlecht ernähren? Wenn wir uns selbst nicht lieben, warum sollen uns andere dann lieben und wie können wir andere lieben?

Vor ein paar Jahren hat die wunderbare @Rebella_Bex mir mal gesagt: Liebe beginnt mit dem was Du isst“. Damit änderte sich meine Sicht auf die Gastronomie.

Liebe Frauen, die Gastro-Welt wartet auf euch! 

Bringt eure intuitive Ideen von gesunder Ernährung auf dem Markt und schafft wundervolle Orte um gemeinsam friedvolle Zeiten zu verbringen.  

Gemüse ist das neue Fleisch

Nachhaltigkeit ist nach wie vor ein Mega-Trend. Regionale und saisonale Produkte sind in der Gastronomie inzwischen fast überall selbstverständlich. 

Das Tierwohl rückt bei immer mehr Menschen in den Fokus. 

Warum essen so viele von uns zu viel und zu oft von allem – Zucker, tierisches Fett und Eiweiß. Hier haben viele – Männer und Frauen – das Gespür für gute Ernährung verloren. 

Offensichtlich sind es eher die Frauen, die schlechte Essgewohnheiten wieder abtrainieren. 70 % der Veganer sind Frauen, die junge Frauen geben den Ton an. Scheinbar folgen sie ihre Intuition 

Ich selbst lebe nicht ganz vegan. Aber ich habe meinen Fleischkonsum drastisch reduziert. Es kann sein, dass Männer biologisch bedingt aufgrund ihrer Muskelkraft mehr Fleisch brauchen als Frauen. Ich habe das nicht recherchiert. 

Aber alle 3 Sekunden ein Schwein töten und zu fetter Wurst verarbeiten macht aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn. 

Das (Schweine-)Schnitzel mit Pommes steht nach wie ganz oben auf der Renner-Penner-Liste in der deutschen Gastronomie. Und genau dieses Gericht krönt auch die Liste der schlechtesten Nahrungswerten. Besonders beliebt: das Kinder-Schnitzel

Das kann doch niemand ernsthaft wollen oder?

Mal ehrlich: müssen wir Schnitzel mit Pommes verkaufen, weil es so gerne gekauft wird? Oder weil es einen guten Deckungsbeitrag liefert? Wir sind doch nicht nur Lieferanten von Speisen und Getränken?! 

Unsere Verantwortung ist viel größer! Inzwischen isst fast jeder Mensch in Deutschland  mehrfach pro Woche außer Haus. Wir haben also einen großen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen in unserer Gesellschaft.  

Gemüse es das neue Fleisch.

Noch sind vegane und vegetarische Restaurant eher speziell. Das ändert sich rasant. In ein paar Jahren werden alle Restaurants einen viel größeren Beitrag zur gesunden Ernährung liefern (müssen). 

Ihr werdet gebraucht, liebe Gastronominnen. Fangt gleich damit an und setzt die Zeichen für die Zukunft!

Personalmangel hausgemacht

Der Personalmangel in der Gastronomie ist so groß wie nie zu vor. Und hausgemacht!

Es ist das Ergebnis von mangelhafter Führung in den letzten 30 Jahren. 

Immer noch höre ich von jungen Menschen, die mal begeistert in der Gastronomie angefangen haben:

“Eigentlich macht der Job super Spaß. Aber ich habe aufgehört, weil

    • mein Chef mich anschreit
    • ich viel mehr Stunden arbeiten musste als vereinbart
    • ich mein Geld nicht pünktlich bekam”

usw… Ein Armutszeugnis in 2021, wie ich finde. 

Die, die in der Gastronomie die Ärmel hochkrempeln sind oft Frauen. Das ‘Caring Gen’ lässt grüßen.  

Trotzdem treffen sie immer noch meistens auf männlichen Chefs. Und die sind ja in Sachen Führung nicht bekannt für soziale und emotionale Kompetenz. Viel mehr versuchen sie in ihrer Kommunikation Macht auszuüben. Dafür gibt es seit 2008 sogar ein eigenes Wort: mansplaining. Wikipedia beschreibt das so: 

Mansplaining bezeichnet herablassende Erklärungen eines Mannes, der davon ausgeht, er wisse mehr über den Gesprächsgegenstand als die – meist weibliche – Person, mit der er spricht. 

Liebe Männer: Frauen hassen das!  

Dabei ist inzwischen klar geworden: mit Mitarbeitern an einem Seil ziehen – das schaffen weibliche Chefs besser, weil sie empathischer sind. 

Auf der Friedenskonferenz in Vancouver (2009) behauptete der Dalai Lama sogar: 

“Die Welt wird von der westlichen Frau gerettet!”

 

Liebe Frauen, bildet und führt tolle Teams und rockt die schönste Branche der Welt! Ihr habt das Zeug dazu. 

Service-Wüste war gestern

Spürst Du den auch, the wind of Change?

Der Umbruch liegt in der Luft, ich kann sie fühlen, überall. 

Lass uns gemeinsam die Gastronomie revolutionierenWerde teil meiner GASTRO START UP COMMUNITY und lass’ uns ein Service-Paradies kreieren, wo glückliche Gastronom*Innen und glückliche Mitarbeiter*Innen vom Herzen gerne Gäste glücklich machen. 

Alles Liebe,
Edith Roebers
Deine Expertin für erfolgreiches Gastro-Business