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5 MISSVERSTÄNDNISSE ÜBER DIE GASTRONOMIE

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  • Beitrags-Kategorie:Blog
  • Lesedauer:14 min Lesezeit

Wahr ist: die Gastronomie ist sicher!

Die Gastronomie kämpft gerade mit mehreren Krisen gleichzeitig, aber um die Zukunft der Gastronomie müssen wir uns keine Sorgen machen. Die Wahrheit ist: 

Menschen werden immer Essen, Trinken und feiern wollen. 

Dennoch… es schwirren eine ganze Menge Mythen über die Gastronomie herum, die ich in diesem Blog-Artikel klar stelle

Denn ich will nicht, dass irgendeine dieser Lügen dich davon abhält, deinen Traum vom Gastro-Business wahrzumachen oder dich frustrieren.

Bereit? Dann los!

Lüge No. 1 - Der Markt ist übervoll - es ist kein Platz mehr für deine Gastro-Idee

Das ist Käse!

Seit dem Ende von Corona ist sie da: die Gastro-Revolution

Einerseits werden noch viele Betriebe den aktuellen Herausforderungen in Gastronomie zum Opfer fallen.

Andererseits wartet die Welt auf deine innovative Gastro-Idee!  

Besonders die weibliche Führungskompetenz und der frische Start-Up-Wind von Quereinsteiger*Innen sind sehr willkommen in der Branche. 

Natürlich solltest du den Markt genau recherchieren bevor du startest, aber wenn du die Trends Nachhaltigkeit, wertschätzende Führung und Digitalisierung in dein Gastro-Konzept einbaust, hast du die Nase vorn.

Wenn du wissen möchtest, wie du das genau anstellst, findest du auf meinem YouTube-Kanal DIE WIRTESCHULE TV wertvolle Beiträge.  

Lüge No. 2 - Du musst gut backen und kochen können, um erfolgreich zu sein

Musst du nicht!

Es schadet zwar nicht, wenn du gut backen und kochen kannst und leidenschaftlich gerne Gastgeberin bist. Aber davon ist der Erfolg deines Cafés oder Restaurants nicht abhängig. Denn Küche und Service könnte auch jemand in deinem Team machen. 

Was du aber mitbringen solltest ist ein Mindestmaß an  unternehmerisches Know-How wie Finanzen, Teamführung,  Marketing, Service-Qualität und betriebliche Effizienz. Schließlich entscheiden diese Fähigkeiten über deine Zukunft als erfolgreiche Gastro-Business-Lady.

Aber keine Panik, du musst nicht Betriebswirtschaft studieren um ein Gastro-Business zu gründen. Hole dir die entsprechende Unterstützung und vernetze dich mit Gleichgesinnten

Egal, womit man neu beginnt: Am Anfang muss man es erst einmal lernen, man macht Fehler, steht wieder auf und versucht es erneut.

Stimmst du mir zu? Ja? Also warum sollte das dann ausgerechnet beim Aufbau deines Gastro-Business anders sein?

Lüge No. 3 - sobald du eröffnet hast, kommen die Gäste automatisch

Ja, in den teuren Innenstadt-Lagen ist das meistens so. Aber auch nicht automatisch für immer.  

Du brauchst nicht unbedingt eine Innenstadt-Lage um erfolgreich zu sein. 

Die Eröffnung deines Cafés oder Restaurant ist nur der AnfangMit einer gut durchdachten Marketing-Strategie und immer gleichbleibender exzellenten Service… 

  • gewinnst du dauerhaft Fans
  • verwandelst sie leicht in zahlenden Gäste und
  • machst daraus gerngesehene Stammgäste
  • die ihre Freunde mitbringen usw.
Das Zauberwort ist AUSLASTUNG. Die entsteht kontinuierlich nach der Eröffnung. 

Lüge No. 4 - Ein Café oder Restaurant ist eine Goldgrube

Klar kann ein eigenes Gastro-Business dein Weg zur finanziellen Freiheit sein, 

aber das geht nicht über Nacht. 

Was besonders am Anfang häufig unterschätzt wird sind

  • eine sorgfältige Verkaufspreiskalkulation
  • eine klare Verkaufsstrategie und
  • die permanente Kontrolle der Kosten, insbesondere der Wareneinsatz- und Personalkosten 
Denkst du jetzt gerade: Schön und gut, aber woher weiß ich, womit ich anfangen soll und wie das alles geht?
 

Dann ist mit Sicherheit mein GASTRO-STARTUP-BOOTCAMP etwas für dich. Trage dich unverbindlich auf die Interessenten-Liste ein und verpasse keine Neuigkeiten mehr!

 

Lüge No. 5 - Banken finanzieren keine Gastro-Start-Ups

Quatsch!

Unter uns: Man muss sich überhaupt nicht anstrengen um 100.000 € für sein Gastro-Start-Up auszugeben, bevor man startet. Wer das nicht auf der hohen Kante hat, braucht Fremdkapital

Willkommen in der Welt des Unternehmertums

Banken oder andere Geldgeber machen nichts lieber, also ihr Geld  zu investieren, in möglichst interessante Geschäftsmodelle. Denn am Ende bekommen sie das eingesetzte Kapital zurück plus die Zinsen

Wie sie prüfen, ob die Investition interessant ist? Sie möchten…

  1. ein innovatives, realistisches Geschäftsmodell
  2. einen klaren (vor allem Finanz-)Plan und 
  3. deine persönliche Fähigkeit zur Umsetzung sehen. 

Wenn das alles passt, dann sind sie gerne bereit, dein Gastro-Business zu finanzieren, denn davon leben sie. 

Die Kapital-Beschaffung erfordert oft Hartnäckigkeit, Überzeugungskraft und das richtige Netzwerk.

Da ist noch was...

Eine Sache möchte ich ehrlich mit dir besprechen: 

Die meisten Mini-Läden machen einen Mini-Umsatz. Was übrig bleibt ist einen Mini-Gewinn, und auch nur, wenn du (fast) immer selbst drin stehst.
 

Starte nicht aus einem Mangeldenken und spare nicht an der falschen Stelle. Das wird dich langfristig limitieren. Mache es wie die Profis:

Frage nicht, wieviel etwas kostet, sondern wieviel etwas bringt. 

Hier sind ein paar Beispiele: 

“Wieviel Umsatz bringt eine gute Lage? “
Statt: “die Miete kann ich mir nicht leisten.”

“Wieviel bringt die Investition in sinnvoller Software?”
Statt: “die Software ist zu teuer.”

“Wieviel mehr Umsatz bringt ein zusätzliches Teammitglied?”
Statt: “Ich mache alles selbst und spare mir die Personalkosten.”


In meinem GASTRO-START-UP-BOOTCAMP zeige ich dir nicht nur, wie du in 3 Monate einen realistischen Business Plan schreibst, der dich richtig motiviert, sondern du lernst auch, die wichtigsten Zahlen zu verstehen.  

Lass’ uns gemeinsam die schönste Branche der Welt, die Gastronomie rocken! 

High Five!
deine Edith